Sinnesorgane und Kommunikation

Die Kommunikation zwischen Mäusen findet hauptsächlich durch die Produktion von Duftstoffen (Pheromonen) und der vokalisation statt. pheromone werden von den Präputialdrüsen gebildet und kommen auch in der Tränenflüssigkeit und im Urin vor. 

Von den Sinnesorganen ist der Geruchssinn am stärksten entwickelt. Pheromone dienen der Kommunikation, als Alarmsignal vor Raubtieren und für die sexuelle Entwicklung. Für die Wahrnehmung der Pheromone haben Mäuse ein Riechorgan (Jacobson-Organ), das sich auf dem Nasenboden befindet.

Ultraschall-Kommunikation

Mäuse sind imstande, Töne zu hören, die außerhalb des menschlichen Bereichs liegen (Ultraschall). Zum Zweck der Kommunikation produzieren Mäuse Töne im für den Menschen hörbaren Bereich und im Ultraschallbereich. 

Schnurrbarthaare

Mäuse verwenden die Schnurrbarthaare zur Wahrnehmung von Verschiebungen von Objekten und der Luft. Ein Biegen der Schnurrbarthaare führt zu einer Reizung der Nervenzellen, die sich im Haarbalg befinden und mit dem Hirnkortex in Verbindung stehen.

Nachttier

Mäuse sind Nachttiere. Sie verfügen über praktisch keine Farbwahrnehmung und sind gegen eine hohe Lichtintensität empfindlich. Dies gilt in noch stärkerem Ausmaß für Albinotiere, bei denen - wenn sie Licht mit einer Intensität von > 60 Lux ausgesetzt werden – eine degeneration der Retina auftritt.

Video: Vokalisation einer Maus